earth quake – Erdbeben

der Name des Bildes dürfte auf den ersten Gedanken verwundern. Die Idee entstand durch die Tatsache, dass bei einem Erdbeben der Grund, hier Sand, nahezu verflüssigt wird. Der Schmetterling stellt einen Hinweis auf die Chaos-Theorie dar, in der behauptet wird, der Flügelschlages eines Schmetterlings in Indien könne einen Orkan auslösen. Und wie zerbrechlich wir als Menschen doch vor den Gewalten der Natur sind.

Erdbeben

Das Gemälde entstand zur Ausstellung im Quadrat der Galerie mit Nebenwirkung. Die Basis sind verschiedene Stoffe mit Mustern, die zusammen genäht wurden. Diese wurden auf einen Holzrahmen 64 x 64 cm aufgespannt. Teilweise wurden die Muster mit verdünnten Ölfarben nach gezeichnet oder so übermalt, dass das Originalmuster teilweise durchschimmert. Neben den Ölfarben wurde auch Acrylfarbe, Tusche und jede Menge Feinsand verwendet. Teilweise wurde der Sand mit Farbe und Binder vermischt, teilweise pur verklebt und mit jede Menge Klarlack fixiert. Das ist viel schwieriger als man wohl vermutet und gelang nur mit einigen Vorversuchen. Genauso auch das fotografieren des Kunstwerkes, daher sollte man unbedingt das Original ansehen. Das ganze ist ein Experiment und kann bis 31. 12. 2016 in der Ausstellung bewundert werden.

Hier noch 2 Nahaufnahmen:

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