Experiment: der goldene Schnitt

Wenn man sich mit dem goldenen Schnitt und dessen zahlreiche Erklärungen im Internet anschaut, ist man vielleicht eher verwirrt und kann dieses gar nicht umsetzen. Die Regel gilt für ein möglichst harmonisches Bild.

Manche behaupten sogar, man muss sich an diese Regel halten, andere widersprechen diesem immens. Ein streng zentriertes und absolut symmetrisches Bild kann genauso schön sein.

Mit diesem recht einfachen Bild sollte der Schnitt auf die Tiefe des Bildes gesetzt werden. Das Format ist A2, also 59,2 breit x 42 cm hoch. Mit der einfachen „Drittel-Methode“ ergeben sich somit 9 Felder mit den Abmessungen von jeweils 19,73 und 14 cm.

einfache Teilung

Im Bild sind noch 2 dünne Hilfslinien zu sehen, die vom eingeblendeten Raster der Kamera stammen. Mit einer Annäherung kann man den ganz genauen goldenen Schnitt  erreichen. Im nächsten Bild leicht grün dargestellt.

Annährung in grün

Wie man sieht, scheint der Abstand nicht allzu groß zu sein und der Ausgang der Tiefe wurde nicht ganz getroffen.

Nun wurde am Computer noch ein Passepartout gezeichnet, welches oben und an den Seiten jeweils gleich breit ist. Unten wurde es etwas überzogen wesentlich breiter gestaltet.; oder besser ausgedrückt höher. Dadurch fällt das Bild optisch nicht nach unten (genauer erklärt im Bericht über Bilderrahmen).

mit Passepartout

Man kann auch einfach ein Kreuz zeichnen, welches auf den Punkt des Schnittes zeigt:

das einfache Kreuz

Für den absoluten goldenen Schnitt hätten die Achsen wesentlich präziser sein müssen, dafür wäre aber die Tiefe und womöglich auch der Spaß mit Entspannung verloren gegangen. Ohne die Achsen fällt es allerdings kaum auf:

schönes Bild

Wirkt es harmonisch ? Sind die Farben erfreulich und sorgen für gute Laune ?

Gezeichnet wurde Freihand nach Augenmaß mit Markern und Pastellkreide auf Karton. Es machte nicht nur Spaß, sondern war auch sehr entspannend.

Original

 

 

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