Der goldene Schnitt – Rekursion

Goldener Schnitt im goldenen Schnitt im goldenen Schnitt als Balken-Diorama nach der Fünftel-Methode mit Fineliner und Marker (Naturfarben) gezeichnet. Vorher genau mit dem Computer rekursiv auf ein Zehntel Millimeter genau ausgerechnet.

Dabei wurde nicht auf oder abgerundet sondern eine Toleranz von jeweils einen Millimeter angezeichnet. War das Ergebnis zum Beispiel 2,35 mm wurde zwischen 2,2 und 2,5 mm gemessen und somit eine Balkenbreite von 3 mm entstand. Bei den kleineren Ausschnitte betrug die Toleranz nur 2 mm und wurde damit etwas ungenauer und auch etwas in den Abständen variiert, damit sich unterschiedliche Breiten ergeben.  Im technischen Zeichnen wäre das sicher eine schlechte Note gewesen, was aber allzu perfekt den künstlerischen Anspruch vernichtet hätte und auch nicht sehr entspannend gewesen wäre.

Im Gegensatz zur Drittel-Methode wird das Bild in Bereiche unterteilt die das Format 3 Fünftel für die lange zu 2 Fünftel für die kurzen Abstände haben, woraus dann dieses Muster entsteht. Eigentlich hätte ein Objekt oder eine Figur in den freien Feldern sein müssen oder können. Ich finde das Raster aber so interessant, dass dieses alleine schon ein richtiges Kunstwerk ist. Die Balkenbreite ergibt sich aus dem richtigen Abstand zu den Trennlinien, die man eigentlich nur mit Bleistift vor zeichnet und später verschwinden lässt.

Gleichzeitig habe ich eine gute Vorlage für kleine Tangles, Postkarten und größere Formate, die dann immer im goldenen Schnitt liegen, ohne immer alles genau ausrechnen zu müssen.

Vorlage goldener Schnitt

Vorlage im A2-Format

Merken

Kommentar verfassen