Neues vom Tontaler-Projekt

Das Tontaler-Projekt, ein workshop der Galerie mit Nebenwirkung in Konstanz war wieder recht gut besucht. In der inklusiven Veranstaltung treffen sich KünstlerInnen mit und ohne Behinderung zu einem gemeinsamen Projekt. Die gegenseitige Inspiration ist ein Gewinn für alle und höchst interessant, was dabei alles herauskommt . Meist ganz anders als man geplant hatte und doch jedes der Werke ein einzigartiges Unikat, wo der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Lediglich die Größe (12 cm Durchmesser und 5-8 mm Stärke) und 4 Löcher zum befestigen sind vorgegeben.

So kann man realistische Nachbildungen der Zeit des Konstanzer Konzils sowie abstrakte Wappen gestalten. Teilweise in zerstörter Ansicht oder gealtert wie das Mohren Fresko und ähnliche Wandbilder, wie man sie öfters in Konstanz bewundern kann. Oder Karikaturen zu mittelalterlichen Gesichtern und Symbolen im Comic-Style. Es gibt verschiedene Tonfarben von hellgrau, fast weiß bis zu dunkelbraunen Tönen, die man auch vermischen kann und sog. Marmoreffekte erzielt. Jede Menge spannender Möglichkeiten, die richtig viel Spaß machen…

Man kann in den Ton ritzen oder mehrere dünne Tonschichten zu einem Relief übereinander kleben. Zum kleben werden beide Tonstücke mit einer Kabel ganz leicht angeritzt und diese mit slick (mit Wasser verdünnter Ton) gefüllt und verklebt. Es besteht auch die Möglichkeit dienstags an der Galerie teil zu nehmen, falls man später noch einsteigen möchte oder den ersten Termin verpasst hatte. Mehr dazu hier: http://berchentreff.de/tipps/das-tontaler-projekt/

Foto vom workshop

Stephan Grumbt, hier gerade mit fachfraulicher Beratung, war auch dabei

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