Appius aurum

die Quelle des Goldes oder der goldene Fluss nennt sich dieses Experiment auf einer Mischung aus Kupfer, Erz und Steinen. Zumindest soweit die Phantasie reicht. Das war eigentlich mehr Arbeit, wie es sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Für den Hintergrund wurde ein mehrfach übereinander gestrichener Mix aus Acrylfarben, Goldpaste und Klarlack verwendet. Durch verschiedene Auftragsmengen des Lackes ergibt sich ein Wechsel aus matt bis glänzend, sodass das Bild wellig und unregelmäßig erscheint. Dann wurde das Bild gedreht und künstlich Lacknasen laufen gelassen.

Dann wurde ein Mix aus Acrylfarbe weiß mit der Goldpaste gemischt und sehr dick aufgetragen, gleichzeitig kam noch Goldfarbe dazu, was dann auch der Leinwand zu einem interessanten Muster mit feinen Adern verlief. Am Ende wurde noch fleissig schattiert um etwas Tiefe zu erzeugen. Die Leinwand ist 60×80 cm groß und 2 cm tief. Die Seiten wurden in mattes schwarz getaucht, was ganz gut zu den Kupfertönen passt, die sich jeweils vom Licht farblich verändern, sodass sich ein Farbenspiel von orange bis dunkelbraun ergibt.

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